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Krönender Abschluss des Fatimajahres 2015 mit Joachim Kardinal Meisner

Rund 600 Marienverehrer waren am 13. Oktober zum Abschluss der diesjährigen Monatswallfahrten des Fatimaweltapostolates Würzburg nach Höchberg gekommen. Mit großer Freude konnte Diözesanleiter Vikar Christian Stadtmüller den aus Köln angereisten Kardinal Joachim Meisner als Hauptzelebranten und Prediger vor der Höchberger Pfarrkirche Maria Geburt willkommen heißen. Es sei ein besonders schönes Zeichen, das im 25. Jahr der Vollendung der deutschen Einheit der aus Schlesien stammende Kardinal, der in Thüringen, Berlin und Köln wirkte, dieser Fatimafeier vorstehe. Nach dem feierlichen Einzug betete der Kirchenfürst zusammen mit den Gläubigen, darunter zahlreichen Priestern des Fatimaweltapostolates und Seminaristen aus Fulda den glorreichen Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Gleichzeitig gab es die Möglichkeit, das Bußsakrament zu empfangen. In Konzelebration mit Diözesanleiter Vikar Christian Stadtmüller, Dekan Dr. Paul Julian, Neupriester Daniel Sluminsky und Pfarrer Jerzy Sobota von der polnischen Mission feierte der Kölner Alterzbischof das heilige Messopfer.

Ausgehend vom Evangelium der Weissagung des greisen Simeon stellte Meisner die Rolle der Alten in der Kirche heraus, um anschließend auf die Rolle der Kleinen und Unmündigen hinzuweisen, die exemplarisch an den seligen Seherkindern von Fatima deutlich geworden ist. Durch und in Maria haben alle den Auftrag erhalten, Christus anzunehmen - als Christen, Eheleute, Diakone, Priester und auch Bischöfe. Im Anschluss an das Pontifikalamt folgte die große Schar der Gläubigen der festlich geschmückten Statue der Fatima-Madonna auf ihrem Prozessionsweg durch das abendliche Höchberg. Das Fatimalied „Ave, Ave, Ave Maria“, erklang während der stimmungsvollen Lichterprozession, musikalisch begleitet vom Bläserensemble Gropp. Zum abschließenden Gebet und Segen versammelten sich die Fatimafreunde vor dem Hauptportal der Pfarrkirche Maria Geburt. Diözesanleiter Vikar Stadtmüller dankte Joachim Kardinal Meisner sehr herzlich für sein Kommen und seine Worte der aufbauenden Predigt. Mit den vier Strophen des „Segne Du Maria“ verabschiedeten sich die Gläubigen von der Gottesmutter. Vor dem Heimweg empfingen viele Anwesende noch den Einzelprimizsegen von Neupriester Daniel Sluminsky, für den man sich, einem Sprichwort gemäß, ein Paar Schuhsohlen durchlaufen sollte. Die Fatimafeier wurde von Radio horeb live übertragen.

Die Predigt des Kardinals können Sie hier abrufen.

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