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Abt Maximilian Heim OCist, Abt des Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz feierte mit vielen Gläubigen den Fatimatag.

In der Wallfahrtskirche in Saal an der Saale auf dem Findelberg war die Kirche bis auf dem letzten Platz, sogar auf der Empore besetzt. Ungefähr 200 Gläubige, darunter eine Wallfahrtsgruppe aus Wülfershausen saßen noch vor der Kirche auf Bänken .Nach dem feierlichen Rosenkranz vor ausgesetztem Allerheiligsten, vorgebetet von Abt Maximilian Heim OCist abwechselnd mit Priestern des Apostolates, sang Diözesanleiter Vikar Christian Stadtmüller die Lauretanische Litanei.

Zu Beginn des Pontifikalamtes konnte Vikar Stadtmüller die vielen Gläubigen, besonders aber auch die Zuhörer von Radio Horeb willkommen heißen. In ihrer aller Namen begrüßte er den Hauptzelebranten und Prediger der Fatimafeier, den Hwst. Herrn Abt Maximilian OCist, der aus der Zisterzienserabtei Heiligenkreuz im Wienerwald hinauf ins Grabfeld gekommen war. Abt Maximilian, gebürtig aus Oberfranken freute sich über den herzlichen Willkommensgruß und feierte mit den Konzelebranten Ortspfarrer Dr. José Karickal und Vikar Stadtmüller die Festmesse.

In seiner Predigt lud er die Zuhörer ein, auf die kleinen Seherkinder von Fatima, Jacinta, Francisco und Luzia, zu schauen. „Sie wurden von der Mutter Gottes gebeten, täglich den Rosenkranz zu beten und Buße zu tun. Sie haben alles angenommen und sind somit unsere Vorbilder. Immer wieder haben sie gebetet: O meine Jesus verzeih uns unserer Sünden. Bei der ersten Erscheinung am 13. Mai 1917 sagte die Mutter Gottes zu den Kindern: ich komme vom Himmel, opfert euch für die Sünder und sagt immer wieder: o Jesus, aus Liebe zu Dir." Im Hinblick auf das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit, das am 8. Dezember - am Fest der Unbefleckten Empfägnis - beginnen wird, sagte Abt Maximilian, dass Buße und Umkehr die Schlüssel zur Barmherzigkeit sind und dem Menschen helfen, verzeihen zu lernen. "Nehmen wir täglich  den Rosenkranz zur Hand, er ist die unblutige Waffe des Friedens!“

Nach dem feierlichen Pontifikalamt schloss sich die Lichterprozession mit der mitgetragenen Fatimastatue an. Vikar Stadtmüller stimmte das Fatimalied an und das  „Ave, Ave“  schallte um den Findelberg.. Abschließend versammelten sich die vielen Pilger nochmals auf dem Vorplatz der Kirche zum Gebet und den Schlusssegen des Abtes. Der Vikar bedankte sich nochmals beim Hwst Abt, der spontan sagte „Ich würde mich sehr freuen, einmal wieder eingeladen zu werden, zu Ihnen zu kommen!"  Um den Wunsch des Abtes zu erfüllen, sangen die Gläubigen zunächst zweio Strophen des "O himmlische Frau, Königin!", bevor traditionell die Feier mit dem "Segne du, Maria!" zu Ende ging.

Bei Radio Horeb (klick) kann über den Hörerservice eine CD mit der Aufnahme der Feier bestellt werden.
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