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„Die Botschaft von Fatima bleibt aktuell!“ - Am 13. September veranstaltete das diözesane Fatimaweltapostolat neben dem traditionellen Fatimatag in Fährbrück eine Monatswallfahrt in der Wallfahrtskirche in Fridritt bei Münnerstadt.

In die 200-Seelengemeinde kamen viele Marienverehrer und Freunde des Apostolates aus nah und fern. Bereits während des ersten Rosenkranzes um 17.45 Uhr war die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt und später kommende Gläubige mussten sich mit einem Stehplatz, viele auch auf den Treppen zur Empore, begnügen. Während des zweiten Rosenkranzes vor ausgesetztem Allerheiligsten bestand wie üblich Gelegenheit das Bußsakrament zu empfangen. Zu Beginn des Hochamtes war es dem Diözesanleiter, Vikar Christian Stadtmüller, sichtlich eine Freude, die Schar der Gläubigen, die Priester und Seminaristen und auch die Konzelebranten, den Ortspfarrer Prof. Dr. Dr. Anton Schilhan und Pfarrer Frank Mathiowetz aus Heustreu, begrüßen zu können.

Die Predigt nutzte Stadtmüller um die Anliegen des Fatimaweltapostolates den Gläubigen näher zu bringen. Ausgehend vom Wort Jesu am Kreuz: „Siehe dein Sohn, siehe deine Mutter“ entfaltete er die Dimensionen der Mutterschaft Mariens gegenüber allen Menschen und gegenüber der Kirche. Immer wieder wurde Maria im Laufe der Geschichte der Menschen ihrer Mutterrolle gerecht, wovon die vielen marianischen Festtage im Kirchenjahr Zeugnis geben. Und auch in Fatima zeige sich Maria als Mutter, die das Heil ihrer Kinder im Blick hat und sie deshalb ermahnt zu beten und umzukehren.

Am Ende der Messfeier zogen die Priester, Ministranten und die rund 300 Gläubigen in einer Lichterprozession durch den Fridritt. Begleitet wurde der lange Zug von den Fridritter Musikanten und Fackelträgern. Beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer vom festlich geschmückten Ort und den hunderten kleinen Lichtern, die entlang des Prozessionsweges aufgestellt wurden. Am Ende wurde die mitgetragene Fatimastatue am Kriegerdenkmal abgestellt und ein abschließendes Gebet gesprochen. Nach einem herzlichen Wort des Dankes und der Einladung, auch die kommenden Fatimafeiern zu besuchen, konnte Vikar Stadtmüller den beschenkten und frohen Gläubigen mit dem Lied „Segne du Maria“ ein frohes Wiedersehen wünschen. Ein gelungener Fatimatag war zu Ende gegangen. 

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