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„Eine Stunde der Kirche“ – Fatimamonatswallfahrten 2015 eröffnet. Am 13. Mai wurde traditionell in der Wallfahrtskirche in Retzbach der Reigen der Fatimafeiern eröffnet, die in diesem Jahr unter dem Leitwort „Es ist notwendig, dass die Menschen sich bekehren“ stehen.

Nach dem feierlichen  Rosenkranz, zelebrierte der emeritierte Bischof von Passau, Wilhelm Schraml mit Priestern des Apostolates das Pontifikalamt. In seiner Predigt, die von 450 Gläubigen in der bis auf den letzten Platz voll besetzten Kirche aufmerksam verfolgt wurde, nahm er insbesondere den Aufruf Mariens nach Buße, Sühne und Gebet in den Blick. „Wir stehen mit in der Verantwortung am Heilswerk,“ so der Bischof. Durch die Umkehr bekommt die Menschheit ein neues Gesicht und neue Hoffnung.
Nach dem Pontifikalamt schloss sich die Lichterprozession mit der Fatima- Madonna  im „Grünen Tal“ an und das Ave, Ave, begleitet vom Bläserensemble Gropp, war weithin zu hören. Zum Abschluss versammelten sich der Klerus und die vielen Marienverehrer auf dem großen Wallfahrtsplatz zum Gebet und dem bischöflichen Segen. Diözesanleiter Vikar Christian Stadtmüller dankte Bischof Schraml und den vielen Fatimafreunden aus nah und fern für ihr Kommen und lud für den Juni ein, nach Aschaffenburg und auf den Findelberg zu kommen.
Tief beeindruckt von der gemeinsamen Feier und besonders der Sangesfreude der Franken bezeichnete Bischof Schraml den vergangenen Fatimatag als „eine Stunde der Kirche“ und ermutigte die Gläubigen, sich weiterhin für die Botschaft von Fatima einzusetzen. Mit dem Lied „ Segne Du Maria“ ging ein schöner Fatimatag zu Ende.

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