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Fatima-Apostolat eröffnete JAHR DES GLAUBENS

Die jährlichen Fatimafeiern – seit 25 Jahren von Mai bis Oktober -  im Bistum Würzburg fanden am „Dreizehnten“ traditionell in der Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Höchberg ihren Abschluss.

Nach dem feierlichen Rosenkranz mit Beichtgelegenheit und dem eucharistischen Segen zelebrierte Vikar Christian Stadtmüller, Diözesanleiter des Fatimaapostolates, zusammen mit Pfarrer Ludwig Troll und Priestern des Apostolates die Festmesse.

In seiner Predigt beleuchtete Vikar Stadtmüller das Geheimnis der Mutterschaft Mariens, die Jesus vom Kreuz herab begründete, als er seinem Lieblingsjünger zurief: „Siehe deine Mutter!“ Maria wird vom Herrn in seinen Todesschmerzen nicht nur als Mutter des Johannes bezeichnet, sondern als Mutter des ganzen Menschengeschlechts. Denn das ganze Menschengeschlecht - so lehrt uns Papst Paul VI. - wurde von Johannes in seiner Person vertreten. Auch nach der Aufnahme in den Himmel hat Maria den Auftrag der Mutterschaft nicht aufgegeben, sondern erfüllt weiterhin ihre  mütterliche Aufgabe. Sie mischt sich ins Weltgeschehen ein. Das bezeugen viele Marienfeste, die aufgrund der Hilfe der Gottesmutter in schwierigen Situationen von den Päpsten eingeführt wurden. In Fatima erschien die Gottesmutter den Seherkindern genau vor 95 Jahren.  Sie forderte die Kinder auf weiterhin den Rosenkranz zu beten für den Frieden der Welt und die Bekehrung aller, die sich von Christus abgewendet haben.

Das besondere an der Botschaft von Fatima ist der von der Muttergottes ausgesprochene Wunsch der Sühne für die Taten und Sünden anderer. Hier hat Maria das, was das Zweite Vatikanische Konzil den Gläubigen in Erinnerung rief, schon vorweg genommen: Die priesterliche Würde des Gottesvolkes. Durch die Taufe sind die Christen in der Lage, Gott zu trösten, Sühne zu leisten für die Sünden anderer. Es ist das große Anliegen des weltweiten Fatima-Apostolates, diese Botschaft auch in unserer Zeit bekannt zu machen. „Denn solange Menschen gegeneinander Krieg führen, solange Gott gefrevelt wird, solange der Herr in der Eucharistie verraten und bekämpft wird, solange das Unbefleckte Herz Mariens beleidigt und geschmäht wird, solange bleibt Fatima aktuell!“ hob der Prediger hervor.

Bei der Feier wurde die Kerze für das Jahr des Glaubens entzündet und eine neue Marienstatue gesegnet Sie wurde während der gemeinsamen Fatimawallfahrt im Juni in Fatima erworben. Dank der Spende der Teilnehmer an dieser Fahrt ist es zukünftig möglich, dass auch bei Doppelterminen die Lichterprozession von einer Fatimastatue begleitet werden kann. Die Feier schloss mit der feierlichen Lichterprozession und dem Gebet für Papst und Bischof, sowie für die christlichen Familien ab.

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