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Mit dem Fatima- Apostolat nach Prag

Zu Beginn der Herbstferien am 29. und 30. Oktober 2012, unternahm das Würzburger Fatima- Apostolat eine Buswallfahrt zum Prager Jesulein. Unter den 47 Pilgern waren auch ein Kind, mehrere junge Erwachsene und sieben Priester.

Pfarrer Mathiowetz und Vikar Stadtmüller hatten die organisatorische und spirituelle Leitung der Gruppe. Es wurde Rosenkranz gebetet und gesungen und nach etwa zwei Stunden die erste Pause  in Bad Berneck eingelegt, wo es Kaffee  und Kuchen, von fleißigen Bäckerinnen gebacken, gab. Auf der Weiterfahrt nach Konnersreuth konnten die Pilger ein Video über das Leben und Leiden von Therese Neumann anschauen.

Dort feierte Vikar Stadtmüller in der Pfarrkirche des Ortes die Hl. Messe. Anschließend besuchten die Pilger das nahe gelegene Resl-Haus. Eine Nichte von Therese erwartete die Würzburger schon, erzählte von ihrem Leben und beantwortete viele Fragen. Sie selbst war 21 Jahre, als Therese am 18. September 1962 gestorben ist. Sie kann als Zeitzeugin die Echtheit der Stigmatisation bestätigen.  Im Jahre 2005 wurde der Seligsprechungsprozess eingeleitet

Nach einem gut bürgerlichen Mittagessen im Weißen Ross zog die Gruppe, wie in einer Prozession singend zum Grab von Resl, um für sie zu beten und sie in den eigenen Anliegen anzurufen.

Am frühen Nachmittag ging es dann weiter in die Tschechische Republik. Bei Einbruch der Dunkelheit erreichte der Bus Prag und auf dem Botel „Admiral“ checkten die Pilger ein.

Nach einem gemeinsamen vier- Gänge- Menü im Speisesaal des Schiffes, konnte jeder den Abend selbst gestalten. Kleinere Gruppen schlossen sich zusammen, um Prag illuminiert zu erleben. Andere wiederum zogen es vor, sich für den nächsten Tag auszuruhen.

Höhepunkt der Pilgerreise war die Hl. Messe am Dienstagvormittag in der geschichtsträchtigen Karmelitenkirche. Am Gnadenaltar des Prager Jesuleins zelebrierte Vikar Stadtmüller mit seinen Mitbrüdern eine Festmesse. In seiner Predigt rief er die Mitfeiernden auf, nicht nur zum Kind nach Bethlehem zu ziehen, wie einst die Hirten es taten, sondern in Bethlehem zu bleiben, bei Jesus zu bleiben, um ihm die Ehre zu geben, damit Friede auf der Erde, auch zwischen den Völkern sei.

Den höchsten Besuch erhielt das Prager Jesuskind wohl im Jahr 2009, als Papst Benedikt anlässlich seiner Tschechienreise auch einen Halt bei dem hochverehrten Jesukind machte, vor ihm hinkniete, es anbetete, krönte und die schöne Krone als Geschenk zurückließ.

Eine Stadtführung, mit der engagierten Fremdenführerin Rosa schloss sich an. Sie leitete die deutschen Pilger durch die Straßen Prags bis hin zur bekannten steinernen Karlsbrücke, eine der 11 Brücken, die in Prag über die Moldau führen. Am Denkmal Kaiser Karl IV. trennte sich die Gruppe nochmals für eigenständige Besichtigungen oder sich in einem Lokal aufzuwärmen und böhmische Spezialitäten zu genießen.

Pünktlich um 14:15 Uhr waren alle wieder zur Stelle, und kurz darauf brach der Bus mit den Pilgern wieder in die fränkische Heimat auf.

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