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Romwallfahrt – Mit Maria unterwegs zu Petrus vom 1. bis 7. September 2013

Das Würzburger Fatima-Apostolat unternahm in der ersten Septemberwoche zusammen mit der Aschaffenburger Männersodalität eine Buswallfahrt nach Rom.

Sonntag: Nach den Hl. Messen in St. Michael Aschaffenburg und St. Peter und Paul Würzburg, fuhr der Bus der Fa. Dürrnagel pünktlich um 13.00 Uhr am Peterplatz in Würzburg ab, nachdem der Prior der Würzburger Karmeliten, P. Günter Aldenhoff OCD Wallfahrern den Reisesegen gespendet hatte.

Die Reiseleitung hatte Diözesanleiter Vikar Christian Stadtmüller und Präses der Männersodalität Pfr. Robert Stolzenberger. Während der Fahrt wurde Rosenkranz gebetet und gesungen. Nach einer ausgiebigen Kaffee- und Kuchenpause konnten die Pilger hinterher gestärkt die Reise fortsetzen. Abwechslung bot die Pater-Brown-Verfilmung „Das schwarze Schaf“ mit Heinz Rühmann.

Von Tirol ging es dann über den Brenner Pass. Nach dem dritten Rosenkranz und bei Einbruch der Dunkelheit war das erste Ziel erreicht, Maria Trens. Nach dem Einchecken und Abendessen fand in der nahe gelegenen Wallfahrtskirche ein „Marianischer Abend“ statt, zu dem P. Christian Blümel OT die Predigt hielt. Bei der anschließenden Lichterprozession erklang das Fatimalied durch die nächtlichen Straßen um die Wallfahrtskirche. Einige nahmen noch gern die Möglichkeit wahr, den Abend bei einem Glas Südtiroler Wein ausklingen zu lassen.

Montag: Nach der Hl. Messe, die Kaplan Berger zelebrierte und einem ausgiebigen Frühstück im Hotel Post, fuhr der Bus nach Rom ab. Eine lange Fahrt stand bevor, aber es ging allen dabei gut Es wurde gebetet, es wurde gesungen und es wurden Pausen eingelegt. Die Landschaft, die draußen vorbei zog, war sehr schön und abwechslungsreich und so kamen die Pilger um 19.45 Uhr in Rom im Hotel CASA TRANOI an. Nach einem italienischen 3-Gänge-Menü führten die Reiseleiter eine um die Müden und Erschöpften reduzierte Gruppe zum Petersplatz, welcher zu Fuß in 20 Minuten vom Hotel aus erreicht werden konnte. Nach einem gemeinsamen „Vater unser“ stimmte Herr Vikar das Te Deum an, was wohl alle sehr bewegte und die wunderbare Atmosphäre des Platzes für viele unvergesslich machen wird. Auf dem Rückweg ins Hotel führte der Weg an der „Gelateria Frullati“ vorbei, wo man die Künste der italienischen Eisherstellung ausgiebig kostete.

Dienstag: Frühmorgens um 7.00 Uhr war der Abmarsch zum Petersplatz. Am Festtag des heiligen Papstes Gregor des Großen konnte die Gruppe in den vatikanischen Grotten mit Kardinal Walter Brandmüller die heilige Messe feiern. Die Pilger freuten sich über die gelungene Überraschung, dem im Jahr 2010 von Papst Benedikt XVI. ins Kardinalskollegium aufgenommenen Kirchenfürsten zu begegnen.

Nach einer Führung im Petersdom wurde der Campo Santo Teutonico – der deutsche Friedhof - besucht. Anschließend bestieg eine kleine Gruppe mit Vikar Klaus Weber die Kuppel, während die meisten sich in ein Ristorante setzten um eine kleine Mahlzeit zu sich zu nehmen und ein bisschen auszuruhen.

Am Nachmittag war die Besichtigung des antiken Rom.  Mit dem Bus wurden die Wallfahrer bis zum Kapitol gefahren, von dort aus war Fußmarsch angesagt. Nach dem erfolgreichen Erklimmen der unzähligen Treppenstufen zur Kirche Aracoeli, erwartete die Teilnehmer der Pilgerfahrt ein lohnender Blick über Rom. Nach dem Gebet beim Jesuskind und der Fatimamadonna in der historischen Kirche galt es, dass antike Rom zu erkunden. Vikar Stadtmüller und Pfarrer Stolzenberger referierten kompetent aus der römischen Geschichte. Vorbei am Forum Romanum gelangte die Gruppe zum Kolloseum, dem größten antiken Amphitheater der Welt. Der Weg führte anschließend in die Kirche San Clemente und schließlich zur Heiligen Stiege, die viele Menschen auf den Knien bis zur Capella Sancta Sanctorum hinaufbeten. Ein Großteil der Würzburger Gruppe schloss sich dem frommen Vorbild an und machte sich auf den mühevollen Weg hinauf zur ehemaligen Hauskapelle der Päpste. Bei dieser Tour durch Rom durfte die „Mutter aller Kirchen“, Sankt Johannes im Lateran, nicht ausgelassen werden. Am Sakramentsaltar der römischen Bischofskirche, der ein Stück des Abendmahltisches birgt, beteten die Gläubigen den Herrn im Allerheiligsten an und ruhten bei dem aus, der den Mühseligen Ruhe bei sich versprochen hat.

Die Kirche Santa Croce, die wegen ihrer Kreuzreliquien und dem Grab der hl. Helena bekannt ist, bildete den Abschluss des Nachmittags.

Der abendliche Spaziergang lud ein, den bekannten Trevi-Brunnen und die Spanische Treppe zu besichtigen-

Mittwoch: Erste Audienz nach der Sommerpause. 120.000 Besucher wurden erwartet und die Würzburger Gruppe mittendrin. Bereits um 8.00 Uhr war der Petersplatz schon fast voll. Als Papst Franziskus um 10.00 Uhr im offenen Wagen durch die Menge fuhr, brachen auch die Fatimapilger in Jubel aus. Die Strapazen des Wartens hatten sich gelohnt. Gestärkt durch die Worte und den Segen des heiligen Vaters machte sich die Gruppe nach einem ausgiebigen Mittagessen auf den Weg in die Domitilla-Katakombe. Nach der Führung feierte Vikar Christian Stadtmüller mit den anderen sieben mitgereisten Priestern in den Katakomben die heilige Messe.

Im Anschluss stand die Ausfahrt nach Frascati auf dem Programm. Ein schönes .kleines Städtchen in den Albaner Bergen .In einem netten Lokal im Freien, gab es einen Spezialitätenteller und dazu italienischen Weißwein. Gesättigt und nach frohen Stunden, brachte der Busfahrer die fröhlichen Wallfahrer wieder nach Rom zurück.

Donnerstag: Der Vormittag stand zur freien Verfügung. Nach dem Morgengebet im Hotel nutzten die meisten die Zeit für einen Einkaufbummel, für eine Besichtigung, den Besuch eines Museums oder einfach, um die Atmosphäre der pulsierenden Stadt auf sich wirken zu lassen.

Am Nachmittag fuhren die Pilger nach Santa Maria Maggiore. In der Capella Paolina, in der sich das Gnadenbild des Salus Populi Romani befindet, feierte Vikar Stadtmüller die heilige Messe. Nach der Besichtigung der wichtigsten Marienbasilika der Welt, wurden die Wallfahrer noch in die Kirche des Hl. Alfons geführt, in der die Originalikone der Muttergottes von der immerwährenden Hilfe verehrt wird. Eindrucksvoll empfanden die Wallfahrer die antike Kirche Santa Prassede, wo versteckt in einer kleinen Nebenkapelle die Geißelungssäule des Herrn ausgestellt ist.

Auch an diesem letzten römischen Abend war wieder eine kleinere Gruppe unterwegs, um über die Engelsburg zur Piazza Navona zu gehen. Die sprudelnden Brunnen und die vielen Künstler mit ihren feilgebotenen Exponaten verliehen dem regen Treiben eine ganz besondere Atmosphäre.

Freitag: Abreise 7.30 Uhr nach Loreto. Bei einer schönen Morgenstimmung konnten die Pilger einen letzten Blick auf den Petersdom werfen, als der Bus aus der ewigen Stadt fuhr.

Nach dem gemeinsamen Morgengebet und dem „ Engel des Herrn,“ segnete Vikar Stadtmüller die Andachtsgegenstände, die die Pilger aus der Ewigen Stadt mit nach Franken bringen wollten. Die Fahrt ging nun über Umbrien und Lapadonna entlang des Meeres. Die Wallfahrer konnten dabei einen Film über Castel Gandolfo anschauen oder die schöne Landschaft genießen. Nach etwa vier Stunden kam der Bus in Loreto, einem bekannten italienischen Wallfahrtsort in der Nähe von Ancona, an. Pfarrer Stolzenberger zelebrierte mit den Priestern in der deutschen Kapelle das heilige Opfer. Bekannt ist Loreto, weil dort das Haus Mariens verehrt wird, und die Lauretanische Litanei, die die Pilger hier an ihrem Entstehungsort singend beten konnten. Nach einem individuellen Mittagessen wurde die Fahrt Richtung Modena fortgesetzt. Dort angekommen, wurde ein letztes Mal zusammen zu Abend gegessen. Der Tag klang mit einem fröhlichen Beisammensein aus.

Samstag: Nach dem Frühstück führte die letzte Etappe an Bologna vorbei nach Bozen und über den Brenner durch das Stubaital nach Absam bei Innsbruck. Dort wurde die letzte heilige Messe gefeiert. Vikar Stadtmüller ließ die vergangenen Tage Revue passieren und erinnerte daran, wie viele Gnaden den Menschen an den heiligen Stätten geschenkt wurden.

Nach sieben eindrucksvollen Wallfahrtstagen, die geprägt waren von einer guten Gemeinschaft, tiefen Gebeten und das Bestärktwerden im gemeinsamen Glauben, kehrten die Pilger dankbar für die gute Führung und Begleitung der Priester nach Würzburg und Aschaffenburg zurück.

 

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