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Feierliche Eröffnung der diözesanen Fatimafeiern

Am 13. Mai 2013 wurde traditionell der Reigen der Fatimafeiern im Wallfahrtsort Retzbach eröffnet, die heuer ganz im Licht des „Jahres des Glaubens“, stehen, welches Papst Benedikt XVI. am 11. Oktober 2012 für die Neuevangelisierung ausgerufen hat.

Nach dem Rosenkranz mit Beichtgelegenheit und eucharistischem Segen, begrüßte Wallfahrtspfarrer Monsignore Gerold Postler den Hauptzelebranten Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez aus Fulda, eine große Zahl mitfeiernder Geistlicher, die über 500 Besucher in der Wallfahrtskirche und die Zuhörer, die über Radio Horeb live verbunden waren. 
In seiner Predigt, in der vollbesetzten Kirche aufmerksam verfolgt, sprach der Weihbischof von Maria als die große Ermutigerin  zum Glauben, die die Suchenden, Zweifelnden und Beladenen zu ihrem Sohn Jesus Christus führen möchte. „In Fatima“, so der Prediger, gibt es seit einiger Zeit einen kleinen Gedenkort an die Grenzmauer, die lange Zeit Westdeutschland von der DDR getrennt hat. Das Stück der unbarmherzigen Grenzmauer kann daran erinnern, dass von Fatima aus die Gottesmutter Maria buchstäblich über Mauern gesprungen ist: in Berlin, in Tschechien, in Ungarn und in Russland.“ Maria ist nicht Vergangenheit, nicht ins Damals verschlossen, sondern sie ist und bleibt die Mutter. Nur im Versammeltsein mit ihr, im Einsein mit der Gnadenvollen, können wir immer neu betende Gemeinschaft werden“.
Am Ende des Pontifkalamtes bedankte sich Vikar Stadtmüller beim Weihbischof und merkte an, dass der hl. Bonifatius nicht nur in Fulda wirkte, sondern auch das Bistum Würzburg im Jahre 742 gründete.
Nach der Lichterprozession versammelten sich die vielen Pilger nochmals auf dem Wallfahrtsplatz. Vikar Stadtmüller wies darauf hin, dass am 13. Mai auf Wunsch von Papst Franziskus die Bischöfe von Portugal sein Pontifikat der Mutter Gottes von Fatima geweiht haben. Mit Gebeten für Papst, Bischöfe und Familien und dem Schluss-Segen des Weihbischofs ging ein eindrucksvoller Fatimatag zu Ende.

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