header

Projekt Sonnenwunder wurde der Öffentlichkeit vorgestellt

Am Abend des 7. Mai war es endlich soweit. Das langjährige Projekt Sonnenwunder konnte auf eine wunderbare Weise der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Rund 250 Menschen hatten den Weg in die Petererkirche in Würzburg gefunden. Der Ursprung des Projekts - so Vikar Stadtmüller bei seiner Begrüßung - liegt circa 30 Jahre zurück, als der langjährige Laienleiter Günther Weth vom Sonnenwunder von Fatima am 13. Oktober 1917 erfuhr. Damals hatte Maria auf die Bitte der Seherkinder ein Wunder gewirkt, damit die Welt glaube. 

Das „Sonnenwunder“ genannte übernatürliche Phänomen sollte zu einer Triebfeder der Arbeit Günther Weths werden und schließlich auch zu seinem Ansporn, das Projekt voranzubringen. Viele Ideen wurden in den vergangenen Jahre erwogen, verworfen und zunichte gemacht, als es darum ging, die Menschen mit dem Sonnenwunder und damit auch mit der Botschaft von Fatima vertraut zu machen. 

Günther Weth jedoch versicherte sich auch nach der Rückgabe seines Amtes als Laienleiter weiterhin der Unterstützung des Diözesanleiters und unserer Gremien und setzte mit neuen freigesetzten Resourcen unermüdlich dieses Projekt fort. 

In Professor Anton Ziegenaus war ein kompetenter Mitstreiter gefunden und schließlich 2016 in Max Kronawitter ein begabter Medienmann, um das Vorhaben zu realisieren. Mit ihrer Unterstützung und ihrer Arbeit wurde es schließlich geschafft, gleichsam in letzter Minute – kurz vor dem Jahrhundertjubiläum – der Öffentlichkeit den neuen Film zu präsentieren. Vikar Stadtmüller dankte Günther Weth für seine „liebenswürdige Hartnäckigkeit, die sich wahrlich gelohnt hat.“ Zudem sprach er auch der Familie Weth anerkennende Dankbarkeit aus. 

Da das Filmprojekt eine Herausforderung, besonders finanzieller Natur war und bleibt wurden besonders den Unterstützern des Projektes gedankt. Herrn Domdekan Günter Putz als langjährigem Freund des Apostolates ist es zu verdanken, dass das Bischöfliche Schulreferat den Film großzügig gefördert hat. Gleiches gilt für den Bischöflichen Stuhl, der durch Domdekan Putz und Dompfarrer Vorndran vertreten wurde. Jenem wurde auch in seiner Funktion als Stiftungsvorstand der Thekla und Amalie Büttner Stiftung gedankt. Stadtmüller dankte des Weiteren der Stiftung Institutum Marianum in Regensburg, der Marianischen Männerkongregation Straubing, dem Fatimaweltapostolat der Deutsch-Schweiz und in der Bundesrepublik Deutschland und allen, die mit größeren und kleineren Spenden mithelfen, dieses nicht auf Gewinn konzipierte Vorhaben realisieren zu können.

In seiner Begrüßung wies der Diözesanleiter auf den eigentlichen Grund des Projektes hin: „Besonders willkommen fühlen dürfen sich alle, die die Botschaft von Fatima noch nicht kennen, die sich interessiert und neugierig heute Abend auf den Weg nach St. Peter gemacht haben, denn gerade für Sie wurde diese Dokumentation gedacht.“

Im Anschluss an die beeindruckende Darbietung des Filmes beantwortete der Filmemacher Max Kronawitter Fragen und konnte einen herzlichen Dank der Zuschauer entgegen nehmen. Allen Besuchern war klar, dass sich der spätabendliche Besuch in Würzburg gelohnt hat und der Film überaus gut gelungen ist.

­