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Aus dem ganzen Bistum kamen am 15. Februar Familien mit ihren Kindern um mit dem Fatimaweltapostolat den Festtag der Seherkinder von Fatima zu begehen. 

Bevor die anwesenden Kinder den glorreichen Rosenkranz vorbeteten, segnete Diözesanleiter Christian Stadtmüller die kürzlich vom Förderverein gestiftete Statue der heiligen Jacinta, deren 100. Todestag in diesen Tagen begangen wird. Nach dem Rosenkranz zogen der liturgische Dienst in die gut gefüllte Peterer Pfarrkirche in Würzburg ein. Priester des Fatimaweltapostolates Würzburg konzelebrierten gemeinsam das Hochamt. In seiner eigens an die Kinder gerichteten Predigt ging Vikar Stadtmüller auf die Botschaft von Fatima ein, wo es um Heilige und Sünder geht, die nicht unabhängig voneinander ihr Leben gestalten. Die Sorge der kleinen Jacinta Marto, dass Sünder verloren gehen können, wie es die Gottesmutter den Seherkindern offenbart hatte, brachte sie dazu, ihr Leben zu ändern und Opfer und Gebet für die Sünder zu verrichten. Der Prediger erinnerte daran, dass das Fasten, das Jacinta praktizierte, auch heute noch seinen Sitz im Leben hat, rief doch Papst Franziskus erst vor kurzem in seinem Schreiben an die Katholiken Deutschlands dazu auf, den Synodalen Weg mit Gebet und Fasten zu begleiten. Nach der feierlichen Eucharistie kamen rund 50 Kinder nach vorne, um sich bei den Klängen des Fatimaliedes mit den Reliquien der Seherkinder segnen zu lassen. Die Mitglieder des Fördervereins, dem mittlerweile 415 Männer und Frauen angehören, hielten im Anschluss im Pfarrsaal von St. Peter und Paul die alljährliche Generalversammlung ab. Mit einem guten und gesegneten Seherkindertag startete das Fatimajahr 2020.  

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