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Kein Sitzplatz war mehr zu finden in der altehrwürdigen Sandkirche in Aschaffenburg. Dorthin hatte das Fatimaweltapostolat Würzburg am 13. Juni zur traditionellen Monatswallfahrt eingeladen und mehr als 350 Fatimafreunde folgten diesem Ruf gern. In diesem Jahr begrüßte der stellvertretende Diözesanleiter Pfarrer Robert Stolzenberger den emeritierten Würzburger Diözesanbischof Friedhelm Hofmann.

Zu Beginn der Feier betete der ehemalige Oberhirte mit den Gläubigen den Lichtreichen Rosenkranz. Dabei wurde die Möglichkeit, das Sakrament der Buße zu empfangen, gern angenommen. Nach der Lauretanischen Litanei zog der Altardienst in die Sandkirche ein, wo Bischof Friedhelm mit zehn Konzelebranten das das heilige Messopfer feierte. In seiner Predigt erschloss er den Gläubigen die Botschaft von Fatima, die auch nach 100 Jahren nichts von ihrer Attraktivität verloren habe, ja aktueller denn je sei, denn die ständige Bedrohung des Friedens ist nur durch wahre Buße der Völker abzuwehren. „Die Welt ist gut beraten, die Botschaft von Fatima ernst zu nehmen!“ Wir sollen uns in allen Situationen vertrauensvoll an die Gottesmutter wenden und von ihr Fürsprache bei ihrem Sohn erbitten. Besonders der Jugend sollten die Gläubigen durch ihr gelebtes Glaubenszeugnis Hilfe und Vorbild sein. Nach dem Pontifikalamt formierte sich die stimmungsvolle Lichterprozession und zog durch das abendliche Schöntal.
Das Ave, Ave, Ave Maria erklang weithin hörbar durch den Sommerabend. Bei der abschließenden Statio vor der Sandkirche dankte Pfarrer Stolzenberger, auch im Namen von Diözesanleiter Vikar Christian Stadtmüller, der zur gleichen Zeit bei der zweiten Fatimamonatswallfahrt auf dem Findelberg weilte, dem Zelebranten und Prediger herzlich für sein Kommen und seine ermunternden Worte. Nach dem gemeinsam gesprochenen Jahresgebet und dem bischöflichen Segen verabschiedeten sich die Fatimafreunde mit dem „Segne du Maria“ und traten voller Vorfreude auf die nächste Fatimamonatswallfahrt am 13. Juli in Maria Limbach den Heimweg an.

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