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Maria führt uns durch das Gebet zu Jesus!

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Diözesanleiter Vikar Christian Stadtmüller den Erzbischof von Sarajewo, Vinko Kardinal Puljic, der als Ehrengast in diesem Jahr den Internationalen Fatimatag in der Wallfahrtskirche „Maria im grünen Tal“ mit rund tausend Fatimaverehrern aus der ganzen Diözese beging. In über 30-jähriger Tradition wird in der Retzbacher Wallfahrtskirche der Reigen der Monatswallfahrten des Fatimaweltapostolates der Diözese Würzburg alljährlich am 13. Mai feierlich eröffnet.

Vor Beginn der eigentlichen Fatimafeier beteten die Gläubigen den Schmerzhaften Rosenkranz für den am Wochenende zuvor verstorbenen Bischof em. Paul-Werner Scheele, ein großer Förderer des Apostolates. Anschließend betete Kardinal Puljic mit den Fatimaverehrern den Glorreichen Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Man fühlte sich in das Heiligtum von Fatima versetzt, denn das Rosenkranzgebet wurde wieder in zwölf Sprachen vorgebetet. Nach der von Vikar Stadtmüller gesungenen Lauretanischen Litanei zog der Ehrengast mit dem Altardienst feierlich in die Wallfahrtskirche ein; mit dabei neben zahlreichen Priestern des Apostolates, auch Ortspfarrer Albin Krämer und Vertreter der muttersprachlichen Missionen in der Diözese.

In seiner Homilie erschloss Kardinal Puljic die Botschaft der Muttergottes an die Hirtenkinder von Fatima: Aufruf zu Umkehr und Buße und der Bitte zum Gebet, besonders des Rosenkranzgebetes. Dabei durchlebt der Beter das Heilswerk Jesu durch die Betrachtung der einzelnen Geheimnisse. Durch das Gebet führt uns die Gottes Mutter zu Jesus. Danach feierte der hohe Gast in großer Konzelebration das heilige Messopfer. Die festliche Liturgie wurde musikalisch umrahmt von der Frauengruppe der Schola Petrina und Rudolf W. Haidu an der Orgel. In diesem Jahr störte kein Gewitterregen die feierliche Lichterprozession durch das abendliche Retzbach und der Gesang des Ave, ave, ave Maria, unterstützt vom Bläserensemble Gropp, erklang weithin hörbar. Nach der abschließenden Statio auf dem Wallfahrtsplatz sprach Diözesanleiter Vikar Stadtmüller Worte des Dankes und lud zu den nächsten Monatswallfahrten im Juni in Aschaffenburg und am Findelberg ein.

Kardinal Puljic spendete nach einem persönlichen Glaubenszeugnis seinen Segen und mit dem traditionellen Segne Du Maria als Abschiedsgruß an die Gottesmutter endete dieser festliche Auftakt der Monatswallfahrten 2019.

Viele nahmen anschließend die Möglichkeit wahr, bei Neupriester Korbinian Müller den Einzelprimizsegen zu empfangen.

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