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Fatimamonatswallfahrt mit dem Regensburger Weihbischof Josef Graf in Fährbrück

400 Gläubige füllten die Fährbrücker Wallfahrtskirche als der liturgische Dienst nach dem feierlichen Rosenkranz zum Pontifikalamt einzog. Für den Hauptzelebranten und Prediger war es ein besonderer Fatimatag: Weihbischof Graf aus Regensburg war erst vier Wochen zuvor am 13. August zum ersten Mal am Ursprungsort der Monatswallfahrten, im portugiesischen Gnadenort Fatima.

In seiner engagierten Predigt erinnerte Graf daran, was die Muttergottes 1917 dort den Seherkindern Jacinta, Francisco und Lucia gesagt hatte: „Bringt alles, was ihr könnt, Gott als Opfer dar, als Akt der Wiedergutmachung für die Sünden, durch die er verletzt wird, und als Bitte um die Bekehrung der Sünder.“ Der Regensburger Weihbischof machte klar: „Hier ist der Blick auf die Gläubigen gerichtet: Sie sollen sich gleichsam eintreten in das Sühnewerk Jesu. Eintreten für die sündige Welt durch unser Gebet, durch Buße und Sühnewerke.“ Die Botschaft von Fatima berühre den Kern des katholischen Glaubens, die Sühne Jesu für die Schuld der Menschen und der Anteil der Gläubigen, wenn sie sich im Gebet und Opfer für andere einsetzten. Gerade die derzeitige Situation der Kirche rufe die Christen auf, für die Kirche zu sühnen: „Heute gibt es auch das Leiden mit der Kirche. Ganz konkret: Die Aufarbeitung der beschämenden Missbrauchsvorfälle. […] Für die Gläubigen eine Anfechtung. Eine Herausforderung zum Leiden mit der Kirche. Gerade auch für uns Geistliche.“ Hier gelte es in das Werk der Sühne einzutreten und der Kirche treu zu bleiben. An das Pontifikalamt schloss sich eine große Lichterprozession an, die vom Bläserensemble Gropp musikalisch begleitet wurde. Nach der Einladung, am 13. Oktober nach Höchberg zu kommen und dem Segen des Bischofs schloss die Feier mit dem traditionellen Lied „ Segne Du Maria“.

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