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Mit 700 Gläubigen konnte der aus Paderborn angereiste Weihbischof Matthias König den Fatimatag in Dettelbach begehen. Den ersten Rosenkranz hatten die Gläubigen für die Seelenruhe des verstorbenen Priesters Edwin Kaufmann gebetet, der seinerzeit erster Diözesanleiter des Fatimaweltapostolates Würzburg gewesen ist. Zum zweiten Rosenkranz zog der liturgische Dienst ein, um vor dem ausgesetzten Allerheiligsten die glorreichen Geheimnisse zu betrachten.

Nach dem eucharistischen Segen und der Lauretanischen Litanei freute sich Vikar Stadtmüller bei seiner Begrüßung zu Beginn des Pontifikalamtes so viele Menschen aus allen Regionen des Bistums und darüber hinaus willkommen heißen zu können. Weihbischof König warf in seiner Predigt die Frage auf, warum sich die Menschen trotz der Wunder, die immer wieder geschehen, nicht bekehren und dauerhaft zum Glauben kommen. Exemplarisch nannte er das Sonnenwunder von Fatima und die Erscheinung der Muttergottes 1968 in Kairo. Letztlich muss jede Zeit als Zeit der Gnade begriffen werden, gerade auch deshalb, weil der Himmel immer wieder Zeichen sendet, die Hoffnung und Mut schöpfen lassen. So schlug der Prediger einen Bogen zum Jahresthema des Apostolates "Zeit der Gnade und Barmherzigkeit: Danksagung für die Gabe von Fatima". Fiel während der Predigt noch Regen, konnte sich nach dem Schlusssegen der Messe die feierliche Lichterprozession, die wie in jedem Jahr von den Dettelbacher Musikanten begleitet wurde, in Bewegung setzen. Nach Rückkehr am Kirchenplatz dankte Vikar Stadtmüller allen Engagierten und freute sich zu den nächsten Feiern einladen zu können. Nach dem Segen des Bischofs und dem Segne du Maria nahmen einige hundert Gläubige die Möglichkeit wahr, von Neupriester Christian Staude den Einzelprimizsegen zu empfangen. Ein guter Fatimatag war zu Ende gegangen.

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