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Über 200 Fatimafreunde fanden sich am 13. Juli in der Hessenthaler Wallfahrtskirche ein, um die traditionelle Fatimamonatswallfahrt zu begehen. Nach dem Rosenkranzgebet vor dem Allerheiligsten und der Lauretanischen Litanei begrüßte der stellvertretende Leiter des Fatimaweltapostolates Würzburg, Pfarrer Robert Stolzenberger, den aus Stuttgart angereisten Hauptzelebranten Weihbischof Thomas Maria Renz. In seiner Predigt über den Weg der Mutter Gottes zu ihrer Base Elisabeth charakterisierte der Prediger die Gottesmutter Maria als die erste und zugleich größte Wallfahrerin auf Gott zu.

Mit den Gläubigen betrachtete er den Lobgesang Mariens (Magnificat"), den sie nach ihrer Begegnung mit Elisabeth anstimmte und den die Kirchen heute noch jeden Abend betet: "Meine Seele preist die Größe des Herrn!" Nach der Feier des Pontifikalamtes, bei dem die Priester des Apostolates und Ortspfarrer Manfred Badum konzelebrierten, führte die stimmungsvolle Lichterprozession mit der von Mespelbrunner Feuerwehrmännern getragenen Statue der Mutter Gottes den Prozessionsweg entlang der Elsava durch Hessenthal. Dabei erklang das Ave, Ave, Ave Maria, begleitet von der Blaskapelle Hessenthal, weithin hörbar. Nach dem Schlussgebet und bischöflichem Segen dankte Pfarrer Stolzenberger, auch im Namen von Diözesanleiter Vikar Christian Stadtmüller, der zur gleichen Zeit in Maria Limbach eine weitere Monatswallfahrt feierte, Weihbischof Renz herzlich für sein Kommen und die ermutigenden Worte an die Fatimafreunde. Mit dem Segne du Maria als traditioneller Abschiedsgruß an die Gottesmutter endete die Monatswallfahrt an diesem Sommerabend im Juli.

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