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Am 13. Mai eröffnete das Fatimaweltapostolat Würzburg den Reigen der diesjährigen Monatswallfahrten mit dem Internationalen Fatimatag. In der bis auf den letzten Platz besetzten Retzbacher Wallfahrtskirche „Maria im Grünen Tal“ beteten die Gläubigen den glorreichen Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Wie in den vergangenen Jahren wurden immer fünf „Ave Maria“ in verschiedenen Sprachen vorgetragen, was dem Gebet eine besondere Atmosphäre verlieh, die an den mehrsprachigen Rosenkranz im Heiligtum von Fatima erinnerte.

Nach dem eucharistischen Segen und der feierlichen Lauretanischen Litanei zog Diözesanleiter Vikar Christian Stadtmüller mit den Priestern des Apostolates und der muttersprachlichen Missionen in die Wallfahrtskirche ein, um mit den Fatimafreunden aus der ganzen Diözese das heilige Messopfer zu feiern.

Pfarrer Albin Krämer begrüßte als neuer Retzbacher Pfarrer zum ersten Mal die Teilnehmer des Fatimatages und hieß die Beter „herzlich willkommen an diesem Ort der Einheit und des Friedens.“ In seiner Predigt führte Stadtmüller die Gläubigen in den Abendmahlssaal, wo die Apostel einst „einmütig im Gebet mit Maria“ den Heiligen Geist erwarteten. Die Texte der Lesungen riefen uns zur Einmütigkeit im Gebet mit der Gottesmutter, aber auch untereinander auf.

Mit der Gottesmutter einmütig im Gebet

Der Aufruf Mariens in Fatima nach Gebet sei wie ein Widerhall der Bitte des heiligen Paulus: „Betet ohne Unterlass!“ Letzten Endes sei die ganze Botschaft von Fatima nichts weniger als ein Appell zur Liebe. Passend zu diesen Gedanken stellte er das Jahresmotto des Apostolates vor: „Zeit der Gnade und Barmherzigkeit: Danksagung für die Gabe von Fatima.“ Es ist dem Heiligtum von Fatima entnommen.

Die festliche Liturgie wurde musikalisch umrahmt vom Kirchenchor St. Michael aus Aschaffenburg und Rudolf W. Haidu an der Orgel. Da die traditionelle Lichterprozession wegen Gewitterregens nicht stattfinden konnte, schloss eine stimmungsvolle Marienfeier mit dem Musikensemble Gropp den Internationalen Fatimatag ab. Nach dem Jahresgebet und dem „Segne du Maria“ machten sich die Fatimaverehrer in Vorfreude auf die kommenden Monatswallfahrten auf den Heimweg.

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