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Erstmals beging das Fatimaweltapostolat der Diözese Würzburg den Festtag der heiligen Seherkinder Francisco und Jacinta, die Papst Franziskus anlässlich seines Besuches zum Jahrhundertjubiläum in Fatima heiliggesprochen hat, mit einem festlichen Hochamt in St. Peter und Paul in Würzburg.

Als Gast war Abt Winfried Schwab OSB aus der Benediktinerabtei St. Michael in Heidelberg angereist. In guter Tradition beteten auch in diesem Jahr die Kinder wieder den freudenreichen Rosenkranz vor. Danach zog Abt Winfried mit den Priestern des Apostolates und den Vertretern der vietnamesischen und polnischen muttersprachlichen Gemeinden in das bis auf den letzten Platz besetzte Gotteshaus ein, um mit den aus ganz Unterfranken angereisten Gläubigen, darunter viele Kinder und Jugendliche, das festliche Hochamt zu feiern. In seiner Predigt zum Text des Evangeliums nannte Abt Winfried drei Gründe, warum sich die Muttergottes gerade den einfachen Seherkindern von Fatima erschienen war: die kindliche Freude, das kindliche Vertrauen und die Liebe zur Mutter. „In unseren Händen liegt es, die Welt durch das Gebet zu verändern; Beten bringt die Welt und die Kirche weiter“, schloss er seine Homilie. Das Pontfikalamt wurde musikalisch von der Frauengruppe der Schola Petrina und Stadtkantor Stefan Walter begleitet. Nach dem Schlusssegen waren alle Anwesenden, besonders aber die große Schar der anwesenden Kinder, eingeladen, den Einzelsegen mit den Reliquien der heiligen Seherkinder zu empfangen.

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