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"Bekehrung muss bei uns anfangen!" - Fatimatag mit Abt Michael Reepen aus Münsterschwarzach. Asylbewerber in den Klöstern Münsterschwarzach zeigen drastisch die Aktualität der Botschaft des Evangeliums: "Selig, die man verfolgt..."

Wegen der Hitze für viele überraschend füllte sich am 13. August die Dettelbacher Wallfahrtskirche bis auf den letzten Platz. Wie in jedem Jahr hielt das Diözesane Fatimaweltapostolat den Fatimatag. Der Diözesanleiter hatte nach 2013 zum zweiten Mal schon Abt Michael Reepen aus Münsterschwarzach gewinnen können, die Monatswallfahrt anzuführen. In seiner Predigt stellte der Benediktiner das Leitwort des Fatimajahres in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen: "Es ist notwendig, dass die Menschen sich bekehren!" Anhand der Seligpreisungen, die im Evangelium verlesen wurden und der aktuellen Ereignisse verstand der Prediger den Versammelten Wege aufzuweisen, die Bekehrung zu ermöglichen, "die diese Welt tatsächlich dringend braucht". Die Asylbewerber in den Klöstern Münsterschwarzach und Dettelbach beispielsweise führten uns drastisch vor Augen, wie aktuell die Botschaft ist: "Selig, die man verfolgt..." Die aufmerksamen Zuhörer konfrontierte Abt Reepen mit dem Schicksal der Christen heute: „Alle fünf Minuten wird ein Christ ermordet - und das kann uns nicht unberührt lassen!“ Nach dem feierlichen Pontifikalamt schlossen sich die 400 Gläubigen in einer beeindruckenden Lichterprozession der mitgetragenen Madonna an und musikalisch begleitet von den Dettelbacher Musikanten klang das Fatimalied durch die Straßen des Ortes. Zurück auf dem Wallfahrtsplatz fand die Prozession ihren Abschluss mit gemeinsamen Gebeten und dem Schlusssegen des Abtes. Vor dem traditionellen Lied „Segne Du Maria“ dankte Vikar Stadtmüller insbesondere Abt Michael  für die Feier der Festmesse und den vielen Wallfahrern aus nah und fern und lud zu den Fatimafeiern am 13. September in Fridritt und Fährbrück ein.

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