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An der Hand der Gottesmutter ins Heilige Jahr - Über 250 Fatimafreunde hatten am 13.09.15 den Weg in die Fährbrücker Wallfahrtskirche gefunden, um hier die schon traditionelle Fatimafeier zu begehen.

Pfarrer Robert Stolzenberger vom Fatimaweltapostolat der Diözese Würzburg begrüßte, auch im Namen von Diözesanleiter Vikar Christian Stadtmüller, S.E. Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele als Hauptzelebranten und Prediger. Zuvor hatten die Gläubigen den Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten gebetet und die Möglichkeit genutzt, das Bußsakrament zu empfangen. In Konzelebration mit Pfarrer Stolzenberger und Pater Marcellus von den Fährbrücker Augustinern feierte der emeritierte Bischof das Hl. Messopfer. In seiner Predigt empfahl Scheele, an der Hand der Gottesmutter in das kommende Heilige Jahr zu gehen, das am 8. Dezember, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens, eröffnet wird. Im Mittelpunkt des Heiligen Jahres steht die Barmherzigkeit Gottes, die größer ist als Verstand und Herz der Menschen. Bischof em. Paul-Werner nannte zwei Hauptaufgaben der Christen für das Hl. Jahr: Zum einen die Aufgabe, Gottes Barmherzigkeit zu erkennen und zu bekennen, und zum anderen, die Barmherzigkeit anderen gegenüber  glaubwürdig zu bezeugen. Jesus offenbart seine Barmherzigkeit in der Hingabe seines Lebens für die Menschen. Die Barmherzigkeit stirbt nicht und mündet in Jesu Auferstehung. Auch sollen wir dem Vorbild der Gottesmutter folgen, die wir als Mutter der Barmherzigkeit anrufen. 
Musikalisch begleitet vom Bläserensemble Gropp folgten die Gläubigen der festlich geschmückten Statue der Muttergottes von Fatima bei der anschließenden Lichterprozession auf ihrem Weg um die Fährbrücker Wallfahrtskirche. Nach Schlussgebet und bischöflichem Segen lud Pfarrer Stolzenberger zum Besinnungstag des Fatimaweltapostolates am 10.10.15 nach Himmelspforten und zur letzten diesjährigen Monatswallfahrt nach Höchberg ein. Mit den vier Strophen des „Segne du Maria“ ging die stimmungsvolle Fatimafeier zu Ende.

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