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Kardinal Rauber hielt den Fatimatag in Höchberg: Marias Fürbitte führt zu den wahren Quellen des Trostes

Nach 2012 schon zum zweiten Mal konnte das Fatimaweltapostolat Kardinal Karl-Josef Rauber begrüßen, der am 13. Oktober nach Höchberg gekommen ist, um gemeinsam mit den Priestern und Gläubigen die abschließende Monatswallfahrt im letzten Jahr der Vorbereitung auf das 100-jährige Jubiläum zu feiern. Nach dem Verlesen der Urkunde des päpstlichen Gnadengerichtshofes, der im Auftrag von Papst Franziskus dem Apostolat das Geschenk des vollkommenen Ablass machte, beten die Gläubigen den zweiten Rosenkranz, empfingen den eucharistischen Segen und sangen inbrünstig die Lauretanische Litanei. Anschließend zog der hohe Gast mit dem Altardienst und zahlreichen Priestern in die Höchberger Pfarrkirche Maria Geburt ein, um mit Diözesanleiter Vikar Christian Stadtmüller, dem Ortspfarrer Matthias Lotz und vielen anderen Priestern des Apostolates das festliche Pontifikalamt zu feiern.
In seiner Homilie zeigte der Kardinal auf, dass jeder des Trostes bedarf, ganz gleich, ob in körperlichen oder seelischen Nöten. Wir sind aufgefordert, unseren Mitmenschen mit Trost und Hilfe zur Seite zu stehen. Dabei ist die Gottesmutter unser großes Vorbild. Durch ihren unerschütterlichen Glauben und ihr Vertrauen auf Gottes weise Führung offenbart sie sich uns als die Getröstete  und die Trösterin . Durch Marias Fürbitte werden wir zu den Quellen des wahren Trostes geführt, nämlich zu Beichte und Kommunion. „So gehört es wesentlich zu unserem christlichen Lebensweg, dass wir von der Gottesmutter getröstet werden und somit immer näher zu Christus gelangen. Im Hinführen zu ihrem göttlichen Sohn erweist sich uns Maria als liebende, trostreiche und barmherzige Mutter“, so Kardinal Rauber zum Schluss seiner Predigt.
Die sich anschließende feierliche Lichterprozession mit der festlich geschmückten Statue der Fatimamadonna in ihrer Mitte führte die über 400 Fatimafreunde im Schein der unzähligen Kerzen rund um die Höchberger Kirche. Unterstützt vom Bläserensemble Gropp klang das Ave, Ave, Ave Maria durch das abendliche Höchberg. Bei der abschließenden Statio dankte Diözesanleiter Stadtmüller Kardinal Rauber herzlich für seine bestärkenden Worte und lud die Gläubigen schon jetzt zur Mitfeier der Fatimafeiern im Jubiläumsjahr 2017 ein. Zum letzten Mal in diesem Fatima-Jahr erklang das „ Segne du Maria“ in allen vier Strophen als abschließender Gruß an die Gottesmutter.

Die Predigt kann hier nachgelesen werden:

Downloads

Predigt Höchberg 2016 (pdf, 274 KB)
Predigt Höchberg 2016

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